E-Commerce-Shops SEO optimieren

SEO: Infografik über 80 weit verbreitete Fehler im E-Commerce

SEMrush hat 1.300 Webseiten aus dem E-Commerce-Bereich auf ihr SEO-Potential hin untersucht. Aus den Ergebnissen erstellte SEMrush eine Infografik, die aufzeigt, was Shops besser machen könnten, um ihre Suchmaschinenoptimierung zu verbessern.

Die Infografik

Die E-Commerce-Shops stammen aus den verschiedensten Branchen mit unterschiedlichsten Größen. Der Audit wurde mit der hauseigenen Software durchgeführt und überprüfte die Webseiten auf Onsite- und SEO-Fehler sowie Optimierungslücken. Insgesamt kommen bei der Analyse zur Suchmaschinenoptimierung über 5 Millionen Shop-Einzelseiten zusammen.

Die Grafik ist in die beiden Bereiche technische SEO sowie OnPage-Optimierung aufgeteilt.  Sie finden im ersten Abschnitt die Punkte:

  • Crawlbarkeit
  • interne Verlinkung
  • Sitemaps
  • URL-Struktur
  • Robots.txt
  • veraltete Technologie
  • Sicherheit (HTTPS und SSL)
  • internationale SEO
  • Webseiten Performance
  • AMP

Alle Punkte werden nochmals erklärt. OnPage umfasst die Bereiche:

  • Inhalt
  • Meta-Description
  • Title-Tags
  • Bilder

SEMrush listet zu den Kategorien jeweils mehrere Prüfkriterien auf, sodass insgesamt 80 potentielle Fehlerquellen zusammenkommen. Die Entwickler der Grafik stellen dem prozentualen Anteil der Shops, die diesen Fehler begehen, den Prozentsatz der jeweiligen Einzelseiten, die eben diesen aufweisen, gegenüber. Das mag auf den ersten Blick verwirrend sein, doch so kann nachvollzogen werden, wie gravierend das Ausmaß der Probleme tatsächlich ist.

SEO-Fehler E-Commerce

Erkenntnisse aus den Ergebnissen

Wie SEMrush schreibt, sind Shopseiten ein Sonderfall, da aufgrund von Duplicate Content vermehrt die Crawler ausgeschlossen und Weiterleitungen aufgebaut werden müssen. So ist die hohe Rate an Webseiten, die dieses Problem aufweisen, wenig überraschend . 76 Prozent 4XX-Fehler stehen aber natürlich auf einem anderen Blatt. Die vernachlässigte interne Verlinkung bereitet ebenfalls schon mehr Sorgen. Auch dass mehr als jede zehnte Webseite noch auf Flash-Inhalte setzt, ist problematisch. Einer der größten Kritikpunkte ist jedoch die langsame Ladezeit: 80 Prozent der untersuchten Webseiten verschenken hier großes Potential.

Negative OnPage-Kriterien wie wenig Text oder keine einzigartigen Tags sind für Produktseiten typisch. Allerdings besetzt ein Drittel der analysierten Shops überhaupt kein Title-Tag. Auch im Bereich Bilder-SEO kann und muss nachgebessert werden.

Die vollständige Infografik können Sie sich hier kostenfrei herunterladen.